Über uns

Wenn du auf der Suche nach einem echten Wanderabenteuer bist, dann sind wir die Richtigen für dich!


2007 begann 
Lemayan Ole Sitoy , mit einigen Touristen Tagesausflüge in seiner Heimat im Norden Tansanias zu unternehmen. Zusammen mit seinem Freund Emmanuel Ole Killel gründete er die Firma namens Enasinya Tours & Safaris LTD. Für einige Jahre führten die zwei Maasai einen registrierten Reiseveranstalter in Tansania. Wegen der Pause durch Corona (2020) geht unser Mitgründer Emmanuel nun einen neuen Weg. Wir sind dankbar für all die Mühen und Zeiten, die wir zusammen erlebt haben. 

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten wir leider in den Jahren 2020-22  fast keine Safaris anbieten. Wir freuen uns, dass es nun wieder sicher ist, nach Tansania zu reisen.  

Unser Team sind erfahrene Wanderführer und Wildlife-Experten, die durch ihre Heimat Ngorongoro im Norden Tansanias führen, wo sie gemeinsam aufwuchsen, während sie sich um Schafe und Ziegen kümmerten, und inmitten dieser wanderten. Seit vielen Jahren bieten wir Gruppenreisen sowie individuelle Safaris an. Unsere Zielgruppe sind wanderbegeisterte Touristen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz an. Wichtig ist uns, dass unsere Gäste bei den Wanderungen, Tansania und die Volksgruppe Maasai hautnah und abseits von Touristenpfaden kennenlernen können. 

 

  • > 20 Jahre Erfahrung
  • Mehr als 650 Kunden aus Österreich, Deutschland, Schweiz
  • 99% Zufriedenheit 
  • 1 eigenen Safari-Jeep
  • Team mit 10 Mitarbeitern aus Tansania
  • Regelmäßige Unterstützung für mehrere Maasai-Großfamilien mit ca. 450 Erwachsenen und 300 Kindern

 

UNSER TEAM


Lernen Sie unsere Spezialisten kennen

Unser Team besteht hauptsächlich aus Maasai. Wir sind stolz darauf, mit Vertretern aus den lokale Communities zusammen zu arbeiten und zu unterstützen. Die meisten unserer Teammitglieder begleiten uns und unsere Gäste schon seit vielen Jahren. 

Lemayan Ole Sitoy

Lemayan ist aufgewachsen in einem Maasai-Dorf in der Nähe von Wasso/Loliondo an der Grenze zum Serengeti Nationalpark. Er ist 42 Jahre alt und Familienvater. Lemayan ist zertifizierter Tour Guide. Weiters hat er ein Diplom in „Management & Leadership“ und als Krankenpfleger. Er gründete  2007 seinen ersten eigenen Reiseveranstalter „Enasinya“, was in der Sprache der Maasai für „Segen“ steht. Neben der Verwaltung und strategischen Leitung der Firma übernimmt er als einer der Hauptguides auch gerne Reisegruppen. Lemayan reist gerne und oft nach Europa, wo in Österreich und Deutschland mehrere Infoabende über die Kultur der Maasai veranstaltet hat. Einmal führte er auch bereits eine Wandergruppe durchs Waldviertel in Niederösterreich. 

Matthew Ole Letyet

Auch er ist ein Maasai, geboren und aufgewachsen in Olosokwan (an der Grenze zum Serengeti National Park). Matthew ist 36 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie in der Nähe von Wasso. Als ausgebildeter und erfahrener  Tour Guide ist er Teil des Maasai-Tours-Teams und begleitet seit 2023 unsere Reisesgruppen als Hauptguide. 

Meure Ole Saab

Meure ist geboren und aufgewachsen in Orkeju Longisho in Ketumbeine im Bezirk Longido. Er ist 42Jahre alt, hat eine Frau und 4 Kinder. Er lebt in der Boma (Maasai-Dorf) gemeinsam mit seinen Eltern und Brüdern. Seine Mutter engagiert sich im lokalen Frauenprojekt „Naapok“. Meure stammt aus seiner typischen Maasai-Familie, hat die Grundschule besucht und spricht Maa und Suaheli. Vor 10 Jahren begannen Lemayan und Emmanuel den jungen Maasai zum Local Guide auszubilden. Seither begleitet er die Reisegruppe durch seine Heimat. Dadurch erhält er ein zusätzliches Einkommen und ist nicht mehr nur von seiner Viehherde abhängig. 

Drkesi Ole Kirokong’u

Drkesi kommt von der Gilai-Ebene in der Nähe des Vulkans Oldoinyo Lengai, dem heiligen Berg der Maasai. Sein Dorf liegt abseits der touristischen Plätze in Nordtansania. Er lebt gemeinsam mit seiner Familie, seiner Frau und 2 Kindern in einem typischen Maasai-Dorf. Seinen Lebensunterhalt finanziert er durch die Viehzucht. Als er vor 5 Jahren begann, für Enasinya zu arbeiten, hat er einen neuen Weg gefunden, seine Familie zu unterstützen und zu versorgen. Drkesi hat nie eine Schule besucht. Er wurde von Enasinya durch “Training on the Job” zum Local Guide ausgebildet. Seither ist er als Begleiter der Walking Safaris nicht mehr wegzudenken. 

Michael Ole Meshuda, Local Guide

Maneno Magambi, Koch

Viele weitere Begleiter sind auf den Touren mit dabei. Wir arbeiten laufend daran, unseren Teambereich hier zu erweitern. 
  • Michel und seine Familie


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  • Meure und seine Familie


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  • Drkesi und seine Familie

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  • Abraham und seine Familie

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Die Maasai, auch Masai oder Massai, sind eine Volksgruppe in Ostafrika, die in den weiten Ebenen im Süden Kenias sowie im Norden Tansanias beheimatet ist. Einige Maasai leben im Norden von Tansania, in der Region Loliondo. Das Gebiet liegt nahe der Serengeti mit dem berühmten National Park. Die Maasai sind nicht die bevölkerungsstärkste Volksgruppe, aber durch ihre wohl behüteten und immer noch beibehaltenen Kulturen eine der bekanntesten Stämme in Afrika. Die Maasai leben traditionell von der Viehzucht. Sie halten vor allem Rinder, Ziegen und Schafe.

Viele Maasai ziehen mit ihren Tieren von einem Ort zum anderen, um Wasser und Futter zu finden. Daher sind sie Halbnomaden. Ihre Tracht sind rote und blaue, gemusterte Shukas (Tücher).

Das Land um die Nationalparks NgrNgorongoro, Serengeti, Masai Mararo und auch in unserem Reisegebiet in Loliondo ist für sie sehr wichtig. Dort leben sie schon seit vielen Generationen und lassen ihre Tiere dort weiden. Die Maasai haben seit vielen Jahren Probleme mit der Regierung von Tansania. Die Regierung hat Teile des Landes zu einem Schutzgebiet gemacht.

Dadurch dürfen die Maasai viele Gebiete nicht mehr nutzen. Viele Maasai haben dadurch ihre Weideflächen und den Zugang zu Wasser verloren. Das Land wird unter anderem für Safaris und Jagd genutzt. Zehntausende Maasai sind von den Veränderungen betroffen. Die Maasai wehren sich gegen die Vertreibung. Sie organisieren Proteste, gehen vor Gericht und bekommen Unterstützung von Organisationen aus anderen Ländern.

Die Maasai legen Wert auf ihre Traditionen. Dazu gehört das Zusammenleben in der Gemeinschaft. Eine Boma ist ein traditionelles Dorf der Maasai. Die Häuser stehen meist zusammen und werden durch einen Zaun aus Ästen geschützt. Dort leben Menschen und Tiere. Eine Manyatta hingegen ist eine zeitlich begrenzte Siedlung eines Maasai-Clans, die für Feste genutzt wird. Eine Gruppe von traditionellen Häusern wird temporär aufgebaut und viele Wochen für traditonelle Rituale und Feste genutzt. Sie ist aber nicht als permanentes Dorf gedacht. Die Maasai-Feste sind meist Übergangszeremonien der Männer: vom Jungen zum Krieger, vom Krieger zum jungen Erwachsenen, oder zum Älteren. Diese Zeremonien finden nur ca. alle 7 Jahre statt. Die Krieger der Maasai werden Moran genannt. Sie schützen traditionell die Gemeinschaft und die Tiere. Früher hatten sie auch die Aufgabe, das Gebiet zu bewachen.

Der Lake Natron ist ein großer Salzsee im Norden von Tansania. Er liegt nahe der Grenze zu Kenia, zwischen Arusha und Serengeti. Der See ist bekannt für seine besondere Landschaft und für viele Flamingos. Der Oldoinyo Lengai ist ein aktiver Vulkan in Tansania. Sein Name bedeutet in der Sprache der Maasai ungefähr „Berg Gottes“. Der Vulkan liegt in der Nähe des Lake Natron.

Arusha ist eine wichtige Stadt im Norden von Tansania. Sie liegt in der Nähe von bekannten Nationalparks und ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Safaris. Der Flughafen Kilimanjaro International Airport liegt ca. 1 Stunde Autofahrt außerhalb der Stadt. Auch für die Maasai in der Region ist Arusha eine wichtige Stadt.